Hast du mir mal Feuer? …weil Sprengsätze sind zum zünden da. An der von unseren Freunden von Echo organisierten Rocknacht in der Kulturfabrik Wetzikon werden zur Freude aller Gesinnungsgenoss*innen brachialer Rockkultur drei verheerende Detonationen die Hirnwindungen derselben in kunstvollster Manier verheeren.
Archiv ‘Vorfälle’ Kategorie
Für eine etwas weniger kannibalistische Weltordnung
Nachfolgend meine Laudatio, vorgetragen an der Vernissage von Milk and Wodka’s Ausstellung in der Schaffhauser Kantonalbank am 5.Sept 17 // © Pierroz
Liebe Freunde, werte Gäste dieser Vernissage
Mit einem gewissen Unbehagen stehe ich jetzt hier in dieser Bank. Ich kann, ehrlich gesagt, weder für das Bankwesen Sympathien aufbringen, noch den Turbokapitalismus unserer Zeit gut heissen.
Ein Aspekt meines Unbehagens ist auch das Mitgefühl für die Kunstschaffenden…
Welterschöpfungstag oder K.O. anfangs der achten Runde
2. August 2017 Planet Erde. So haben wir nun heute also unsere Ressourcen für dieses Jahr aufgebraucht. Der globale Nahrungsvorrat ist leergefressen. Nicht sehr gescheit von uns Weltenbürgern. Von was sollen wir denn jetzt noch leben, bis uns im nächsten Jahr ein frisches Fresspacket zugesprochen wird?
Ob uns die Hungerleider aus der dritten Welt vielleicht die für sie unnützen Lebensmittelmarken gegen unser altes kaputtes Handy tauschen mögen? Beim Klimaschutz klappt das ja prima mit dem Drecklufthandel. Es gibt immer Lösungen gell. Man müsste vielleicht die Fixer*innen fragen gehn…
Und alle waren sich einig, so gut ging es uns noch nie.
Einladung Klassentreffen: – Herausforderung abgelehnt.
Verdammt …ich dacht’s mir schon, eines Tages ist es soweit, und man versucht mich zu einem dieser bescheuerten Klassentreffen einzuladen.
Ein Stück Schweiz abhanden gekommen.
Ein offenes Antwortschreiben an den in einem Nachbarland wohnenden C.
Lieber C. Dein Mail anlässlich der „Last Deadmaus Night“ hat mich sehr berührt. Du hast mit wenigen einfachen Sätzen viel mehr zum Ausdruck gebracht als Du eigentlich hingeschrieben hast. Vor allem auf mitmenschlicher und freundschaftlicher Ebene. Dass für Dich, so wie Du schriebst, mit dem Tod von Remo „ein Stück Schweiz abhanden gekommen“ sei, wirkt bei uns wie das Stochern mit einer heissen Nadel in einer schlecht verheilten Wunde.